LSD basierte Studie der Universität Basel

Wir waren mir Sack und Pack in die Schweiz ausgewandert. Hund, Kind und Mann kamen mit, als ich eine neue Stelle annahm. Der Beginn im neuen Land war durchaus haarig. Vollkommen in Anspruch genommen von meinem Job, musste mein Mann die Logistik im Hintergrund übernehmen.

Er meldete uns an, sorgte dafür, dass das neue Konto lief und wir online waren. Unser Kind musste in der neuen Schule Fuß fassen und unser Hund brauchte regelmäßige Gassi-Runden. In all der Geschäftigkeit bemerkten wir zunächst nicht, dass mein Mann nicht nur seine guten Schuhe und das Bücherregal eingepackt, sondern in seinem Rucksack die Depression mitgebracht hatte.

Das bemerkten wir erst, als es ihm wirklich schlecht ging. Alles um ihn herum war geschäftig, drehte sich und er stand im Auge des Orkans und sah kein Licht mehr.

Wir hatten schon so viel ausprobiert. Seine chronische Krankheit bringt es mit sich, dass er viel zu früh aus der Erwerbstätigkeit aussteigen musste und das ungewollte Dasein eines Hausmannes führt. Um die Gesundheit zu verbessern und positive Energie in unser Leben zu bringen, hatten wir an den Türen von Therapeuten geläutet, hatten die Ernährung komplett umgestellt und dann wieder verändert, hatten positiv gedacht oder versucht zu meditieren. Nichts half wirklich und immer war die Hoffnung da: Diesmal wird es bestimmt besser, wenn nicht körperlich, dann wenigstens mit besserer seelischer Gestimmtheit.

Seiten ( 1 von 2 ): 1 2
0 Kommentare

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Melden Sie sich an

oder    

Login Daten vergessen?

Kundenkonto anlegen

X